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Skeletonius Softbait: Was unter Wasser tatsächlich passiert

Close-up of a fish head in a net, showing its eye, scales, and gills amid a fishing net.

30.04.2026 | Toppies Fishing

Skeletonius Softbait: Was unter Wasser tatsächlich passiert

Der Skeletonius reagiert schon auf feine Bewegungen mit einer klaren, kontrollierten Aktion.

Der Unterschied zu herkömmlichen Softbaits entsteht im Detail.
In der Art, wie sich die Schwanzflosse unter Spannung bewegt und wie das Material darauf reagiert.

Memorizing Action Tail (MAT)

MAT steht für Memorizing Action Tail.

Beim Einholen beginnt sich die Schwanzflosse durch den Strömungsdruck um die eigene Achse zu drehen. Dabei baut sich Spannung auf.
Je nach Zug und Geschwindigkeit kann sich die Flosse bis zu drei Mal um die eigene Achse aufladen. Sobald die Spannung ihren Punkt erreicht, entlädt sie sich und springt zurück.
Dieser Ablauf wiederholt sich konstant. Nicht als gleichmässige Rotation, sondern als rhythmische Impulsbewegung. Vergleichbar mit einem leicht verdrehten Gummiband, das sich wieder löst.

Das Prinzip ist nicht nur auf den Skeletonius beschränkt.
Auch alle anderen Softbaits von Toppies mit Action Tail, wie zum Beispiel der Provius, nutzen diese MAT-Funktion.

Entscheidend ist die Kombination aus Tail-Geometrie und Materialverhalten, die das kontrollierte Aufladen und Entladen überhaupt ermöglicht.

Three-panel infographic of a green-and-yellow fishing lure showing steps 1–3: flow and pull, winding energy, and release propulsion on a dark blue background.

Warum diese Bewegung relevant ist

Die Entladung der Schwanzflosse erzeugt kurze, klare Druckimpulse.

Die Bewegung läuft minimal nach, auch wenn der Input reduziert wird.
Der Köder bleibt dadurch auch bei langsamer Führung präsent.

Gerade bei vorsichtigen Fischen entsteht so ein Signal, das nicht überfordert, aber klar wahrgenommen wird.

Materialmischung als Schlüssel

Die Aktion basiert direkt auf der Materialeigenschaft.

Die verwendete Mischung ist ultra elastisch. Sie lässt Verdrehung zu, speichert Energie und gibt sie kontrolliert wieder frei.
Nur so ist es möglich, dass sich die Schwanzflosse mehrfach auflädt und sauber entlädt.

Wichtig ist, die Führung nicht zu gleichmässig werden zu lassen. Kleine Variationen in Tempo und Intensität sorgen dafür, dass der Köder unberechenbar bleibt und für Räuber interessanter wirkt.

Gleichzeitig ist das Material frei von giftigen Weichmachern. Das sorgt für eine stabile Konsistenz und gleichbleibende Funktion über viele Einsätze hinweg.

Körperstruktur und Signalbild

Die Rippen entlang des Körpers verstärken die Impulse.

Sie übertragen die Entladung der Schwanzflosse in eine feine Abfolge von Drucksignalen.
So entsteht ein gleichmässiges, aber nicht monotones Signalbild.

Unauffällig genug für klares Wasser
klar genug für trübere Bedingungen

Wann diese Aktion entscheidend wird

Die Stärke des Skeletonius zeigt sich unter anderem dann, wenn Kontrolle wichtiger ist als maximale Bewegung.

Bei langsamer Führung
bei vorsichtigen Fischen
in stark befischten Gewässern

Hier entscheidet die Qualität der Aktion. Der Köder muss sauber arbeiten, auch wenn der Input minimal ist. Aber auch bei schnellerer Führung spielt die MAT Technologie ihre Stärke aus: Der Skeletonius bleibt stabil und überträgt die Bewegung deutlich hochfrequenter als klassische Softbaits,

Führung in der Praxis

Kurze Impulse reichen aus, um Spannung im Tail aufzubauen. Die eigentliche Wirkung entsteht in der Entladung danach.
Beim Einholen arbeitet die Flosse konstant im beschriebenen Rhythmus und bei Stopps läuft die Bewegung kurz weiter.
Der Köder bleibt länger im relevanten Wahrnehmungsbereich.

Barsch gefangen mit Toppies Skeletonius Softbait

Schöner Barsch, gefangen auf den Toppies Skeletonius 70mm

Fazit

Der Skeletonius unterscheidet sich nicht durch mehr sichtbare Bewegung, sondern durch das, was unter Wasser passiert.

Die Kombination aus MAT-Struktur und ultraelastischer, weichmacherfreier Materialmischung erzeugt eine gespannte, sich entladende Aktion.

Daraus entsteht ein klares, wiederholbares Signal.
Genau dort liegt der Unterschied, wenn Bedingungen präzise Kontrolle erfordern.


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